Januar

Januar

Am Mittwoch, den 9. Januar 2019 von 19 bis 21.30 Uhr,
in Neresheim, In der Wanne 5

Vierter Termin "Märchen erzählen oder vorlesen lernen"

Am vierten Kursabend werden wir uns mit Märchenbearbeitungen beschäftigen.
Muss, oder darf ich ein Märchen genau so, wie es im Buch steht vortragen?
Was ist erlaubt, ohne dass der Inhalt verfälscht wird?
Das Erlernte werden wir dann auf die Märchen für den Abschlussnachmittag anwenden.

"Was gibt es beim Vorlesen oder Erzählen überhaupt zu Lernen?"
Wenn man sich mit Märchen beschäftigt, wird sehr schnell klar: viel mehr, als man vermutet. Und das hängt mit dem Wesen der Märchen zusammen:

Ein Märchen wird erst dann zu einem Erlebnis, wenn wir es hören. Denn ursprünglich wurden Märchen mündlich überliefert.
In den schriftichen Fassungen ist alles sehr knapp und schlicht beschrieben.

Da heißt es vielleicht: "Es war einmal ein Mädchen..."
Doch : wie alt ist dieses Mädchen? Ist es schüchtern, ruhig oder neugierig, mutig, gar vorwitzig?

Das beschreiben die Erzähler*innen mit ihrer Betonung, durch ihre Mimik und Gestik. Sie bringen ihre eigene Vorstellungen zu dem Märchen zum Ausdruck.
Dadurch, dass sie das Märchen auf bestimmte Weise erzählen, geben sie den Figuren einen Charakter. Das Märchen wird lebendig und interessant.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns bereits intensiv mit Märchenkunde beschäftigt, haben uns Möglichkeiten zur sprachlichen Gestaltung überlegt und haben sie ausprobiert.

Sechs Treffen im monatlichen Abstand werden es sein und zum Abschluss werden die Teilnehmer*innen einen Erzählnachmittag mit ihren Lieblingsmärchen gestalten.

Bei Interesse werden weitere Kurse folgen.

Am Sonntag, den 13. Januar 2019 von 14 bis 17 Uhr in Nattheim
„Die Alte Schule öffnet ihre Türen“

Ab 14 Uhr bieten die Nattheimer Vereine in der Alten Schule (neben der Kirche) ein abwechslungsreiches Programm.

Um 15.00 Uhr und 16.30 Uhr erzähle ich für Groß und Klein "Märchen Listen und Tricks".
Das Heimatmuseum und die Eisenbahnausstellung sind geöffnet.

Schüler*innen der Grundschule Nattheim präsentieren – passend zur Dokumentation üben die Zigarrenfabrik in Nattheim – ihr eigenes, kleines Museum in Zigarrenkisten.
Es werden Nudeln -echt von Hand – hergestellt.

Für Bewirtung sorgen bestens der Schwäbische Albverein und der Liederkranz.

Am Freitag, den 25. Januar um 14.30 Uhr in der Wachkoma AktivPflege in Bopfingen

Märchen von Verwandlungen

In Redensarten sagen wir:

"Sie hat ihr wahres Gesicht gezeigt",
"Er hat sich ein dickes Fell zugelegt" oder ganz direkt
"So ein Esel!"

Die Handlungen der Märchen spielen mit solchen Verwandlungen, schmücken sie aus und bringen alles zu einem guten Ende.

Eine Märchenstunde für Bewohner und Gäste
Februar

Februar

Am Mittwoch, den 6. Februar 2019 von 19 bis 21.30 Uhr,
in Neresheim, In der Wanne 5

Fünfter Termin "Märchen erzählen oder vorlesen lernen"

Den fünften Kursabend werden wir hauptsächlich dazu verwenden, die Märchen für den Abschlussnachmittag einzuüben.
Dazu gehört natürlich auch die Planung, wie wir unsere Erzählungen darbieten, umrahmen, ausschmücken
damit sie für unser junges Publikum ebenso zu einem Erlebnis werden wie für die Älteren.

"Was gibt es beim Vorlesen oder Erzählen überhaupt zu Lernen?"
Wenn man sich mit Märchen beschäftigt, wird sehr schnell klar: viel mehr, als man vermutet. Und das hängt mit dem Wesen der Märchen zusammen:

Ein Märchen wird erst dann zu einem Erlebnis, wenn wir es hören. Denn ursprünglich wurden Märchen mündlich überliefert.
In den schriftichen Fassungen ist alles sehr knapp und schlicht beschrieben.

Da heißt es vielleicht: "Es war einmal ein Mädchen..."
Doch : wie alt ist dieses Mädchen? Ist es schüchtern, ruhig oder neugierig, mutig, gar vorwitzig?

Das beschreiben die Erzähler*innen mit ihrer Betonung, durch ihre Mimik und Gestik. Sie bringen ihre eigene Vorstellungen zu dem Märchen zum Ausdruck.

Dadurch, dass sie das Märchen auf bestimmte Weise erzählen, geben sie den Figuren einen Charakter.
Das Märchen wird lebendig und interessant.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns bereits intensiv mit Märchenkunde beschäftigt, haben uns Möglichkeiten zur sprachlichen Gestaltung überlegt und haben sie ausprobiert.

Sechs Treffen im monatlichen Abstand werden es sein und zum Abschluss werden die Teilnehmer*innen einen Erzählnachmittag mit ihren Lieblingsmärchen gestalten.

Im Herbst wird ein zweiter Kurs folgen

Am Freitag, den 15. Februar 2019 um 18 Uhr in der Bücherei Abtsgmünd

Gemeinsam mit Ute Hommel erzähle ich „Märchen vom langen Weg zum Glück“.

Das Glück kann man nicht zwingen. Das ist eine Tatsache, die in Märchen genau so beschrieben wird bestimmte Verhaltensweisen, die ein glückliches Leben fördern.
Manchmal aber müssen die Märchenhelden sich das Glück erst regelrecht erkämpfen.

Das Publikum kann sich auf eine bunte Mischung von Märchen über Wege zum Glück freuen.
Immer klappt es allerdings nicht.

Am Dienstag, den 19. Februar 2019 um 9 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Unterkochen

Märchen über Frauen, Märchen für Frauen

Wenn Frauen sich gegenseitig Märchen erzählen, dann stehen natürlich die Themen im Vordergrund, die uns Frauen besonders am Herzen liegen.
Es geht um Partnerschaft, den Konflikt zwischen eigenen Bedürfnissen und denen der Familie, aber auch um „Verletzungen“ und ihre Heilung.

Das sind ernste Themen, denen sich Märchen aber mitunter auch mit Humor nähern.

Am Freitag, den 22. Februar um 14.30 Uhr in der Wachkoma AktivPflege in Bopfingen
Märchen von Jung und Alt

Was kann das Vermächtnis des Vaters bewirken? Ist Altern ein umkehrbarer Prozess?
Wie gehen die Jungen mit den Alten um? Viele Fragen kommen auf, wenn man über das Verhältnis von Jung und Alt nachdenkt.

Märchen haben eine ganz besondere, eine direkte, aber doch leichte Art mit diesem Thema umzugehen.

Eine Märchenstunde für Bewohner und Gäste

März

März

Am Freitag, den 15. März 2018 um 14 Uhr in der Buchhandlung Römbell in Neresheim
Märchenstunde im Rahmen von GesiR

Am Sonntag, 17. März von 14.30 Uhr bis 17 Uhr. Abschlussnachmittag des Kurses "Märchen erzählen und vorlesen lernen"
In Neresheim in der Alten Schule Bitte beachten: Hintereingang!

An fünf Kursabenden haben die Teilnehmerinnen sich mit den Grundlagen der Märchenkunde vertraut gemacht und sich in der Kunst des Märchenerzählens geübt.

Zum Abschluss des Kurses wird an einem geselligen Nachmittag jede ein Märchen vortragen. Auch ein Kettenmärchen wird zu hören sein. Wir haben es gemeinsam bearbeitet und wollen es in verteilten Rollen erzählen.

Für Getränke und Gebäck ist gesorgt.

Am 20. März um 9.30 Uhr Erzählfrühstück zum Weltgeschichtentag in der Stadtbibliothek Aalen

Auch wir Erzählerinnen von der Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" wollen an diesem Aktionstag teilnehmen.

Der Weltgeschichtentag (auch: World Storytelling Day) wird seit 2004 veranstaltet und basiert auf einem älteren schwedischen Erzähltag.
Mittlerweile sind Veranstaltungen in vielen Ländern dieser Welt an den Tagen rund um den 20. März der Kunst des mündlichen Erzählens gewidmet. Das Ziel ist dabei, Geschichten zu teilen, sich am Reichtum der Bilder, Sprachen und Motive zu erfreuen und neue Kontakte zu knüpfen. Dieser Text wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

In einer Frühstücksrunde erzähle ich gemeinsam mit Ute Hommel Märchen, über die die Zuhörerinnen und Zuhörer sich dann mit uns austauschen können.

Am 21. März um 14 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Neresheim: "Wege – Märchenwege – Lebenswege"

Ich erzähle Märchen von Wegen und der unterschiedlichen Art, sie zu bewältigen.

Hans-Peter Blank berichtet von seinem Pilgerweg mir eindrucksvollen Bildern vom Jakobsweg.

Alle Wege führen zu einem Ziel. Manchmal brechen wir ins Ungewisse hinein auf. Oft aber haben wir Weg und Ziel von Anfang an klar vor Augen. Doch ob, und wann wir das Ziel erreichen und wie wir uns während des Weges verändern, das wissen wir nicht.

Eine Veranstaltung des Senioren-Treff der Neresheimer Kirchengemeinden

Am Freitag, 29 März um 14.30 Uhr in der Wachkoma Aktivpflege in Bopfingen
"Märchen von Arm und Reich"

Armut kann eine eine Falle sein, aus der zu entkommen sehr schwer ist. Das gilt noch mehr als heute bei uns für die Zeit, in der die Märchen entstanden sind. Wie tröstlich mag es da gewesen sein, sich Möglichkeiten vortzuträumen, wie diese Armut überwunden werden kann, oder wie man den Reichen ein Schnippchen schlagen kann!

April

April

Am Samstag, 13. April 2019 um 16 Uhr im Alamannenmuseum Ellwangen
Sonderführung mit Märchen und Musik.

Bei einem Rundgang durch die "Frauenräume" das Museums erzähle ich Märchen vom "Spinnen, Weben un Nähen". Die Erzählungen berichten von der Kunst der Flachsbearbeitung, von magischem Gewebe und der Fron des ständigen Spinnens.

Frau Radler (Alamannenmuseum) erklärt die Ausstellungsstücke das Museums vom Spinnwirtel bis hin zum vorzeitlichen Webraum und weiß manche Interessantes und Unterhaltsames dazu zu berichten.
Moni Hartmann besingt mit ihrer sonoren Stimme zur Gitarre, wie die Frauenkünste Einzug in das Volksliedgut hielten.

Und eine Spinnerin führt den Gebrauch der Handspindel vor, einer Kunst, die viel Fingerfertigkeit erfordert.
Mit Flachswickeln, einem traditionellen Gebäck in Form von Flachssträngen dürfen die Gäste sich das Gehörte noch einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Am Mittwoch, 24. April 2019 um 14.30 Uhr in der Wachkoma Aktivpflege in Bopfingen

Märchen für Jung und Alt

Bereits zum zweiten Mal ist das Kinderhaus Bopfingen mit Vorschulkindern zu Gast bei der Märchenstunde in der Wachkoma Station.

Bei der ersten Begegnung schon haben sich die Patienten an der Lebendigkeit der Kinder und ihrem Abschiedslied erfreut. Die Kinder erlebten Märchen und wie die Wachkoma- Patienten darauf reagierten. So lernten sie auch diesen Aspekt des Lebens kennen, zu dem sie sonst vielleicht keinen Zugang finden könnten.

Eine monatliche Märchenstunde, bei der Gäste herzlich willkommen sind